Verlängerte Lebensdauer, weniger Schmierfett und weniger Stillstände.
Von wöchentlicher zu monatlicher Schmierung von Förderketten
Ausgangssituation
In einem Geflügelverarbeitungsbetrieb in Belgien mussten die Zuführ- und Deckenförderketten wöchentlich geschmiert werden, um den täglichen Nassreinigungen und Desinfektionsmitteln standzuhalten. Herkömmliche Öle wurden schnell ausgewaschen, was zu Rostbildung, schwergängigem Lauf und vorzeitigem Kettenausfall führte.
- Schmierfrequenz: 52× pro Jahr
- Arbeitszeit: ca. 20 Minuten pro Schmierdurchgang → rund 17 Stunden pro Jahr
- Kettenlebensdauer: ca. 1,5 Jahre
- Kosten für Kettentausch: ca. 5.000 € pro Satz
Lösung
in diesem konkreten Fall wurden die Förderketten auf Interflon Food Lube G220 umgestellt – PFAS-frei und NSF H1-zertifiziert.
Dank der MicPol®-Technologie bildet Food Lube G220 einen stark haftenden Schmierfilm, der auch bei Nassreinigungen und Kontakt mit Desinfektionsmitteln an Ort und Stelle bleibt. Dadurch wurde der Korrosionsschutz verbessert, der schwergängige Lauf reduziert und ein stabilerer Betrieb der Förderketten erreicht.
Ergebnisse
- Schmierfrequenz reduziert: von wöchentlich 52× pro Jahr auf monatlich 12× pro Jahr.
- Arbeitszeit eingespart: 40 Schmierdurchgänge vermieden, das entspricht rund 13 Stunden pro Jahr.
- Schmierstoffverbrauch gesenkt: geschätzt 70–80 % weniger Produktverbrauch.
- Kettenlebensdauer verdoppelt: von ca. 1,5 Jahren auf ca. 3 Jahre in dieser Anwendung.
- Einsparung bei Ersatzteilen: Durch die Vermeidung von rund einem Kettentausch alle drei Jahre ergibt sich eine Einsparung von ca. 1.600 € pro Jahr.
- Verbesserte Hygiene: stabilerer Schmierfilm, geringeres Risiko von Rostbildung und Ölverschleppung in den Prozess.
Fazit
Durch die Umstellung auf Interflon Food Lube G220 konnte der Schmieraufwand um 75 % reduziert werden. Gleichzeitig wurden rund 13 Arbeitsstunden pro Jahr eingespart, der Schmierstoffverbrauch um bis zu 80 % gesenkt und die Lebensdauer der Ketten verlängert.
Das Ergebnis: ruhiger laufende Förderanlagen, weniger Stillstände und jährliche Einsparungen von rund 2.000–2.500 € – bei voller Unterstützung der HACCP- und BRC-Auditkonformität.