Die Umstellung auf Interflon Food Lube G100 mit MicPol® Technologie zahlt sich aus
D&D Kunststofbewerking spart 90 % bei Schmierstoffen
In Geldrop in den Niederlanden bearbeitet D&D Kunststofbewerking seit 1999 eine breite Palette an Kunststoffen – mit CNC-Dreh- und Fräsmaschinen sowie modernen Bearbeitungszentren. Auf Empfehlung von Interflon stellte das Unternehmen bei seinen Busch-Vakuumpumpen auf ein anderes Öl um. Das Ergebnis: eine Reduzierung der Öltemperatur um 20 °C und deutliche Energieeinsparungen. Aufbauend auf diesem Erfolg ersetzte D&D auch die Schmierstoffe für die X- und Y-Achsen von fünf Mazak-Bearbeitungszentren und erreichte dadurch eine Reduzierung des Schmierstoffverbrauchs um 90 %.
D&D Kunststofbewerking wurde 1999 gegründet und wuchs schnell aus dem ursprünglichen Betriebsgebäude heraus. Bereits sieben Jahre später zog das Unternehmen in ein größeres Gebäude um. Der neue Standort bietet ausreichend Platz für ein motiviertes Team, das verschiedenste Kunststoffe bearbeitet und veredelt. Der moderne Maschinenpark umfasst Bearbeitungszentren, Dreh- und Fräsmaschinen, sieben Roboterzellen für die Produktion sowie mehrere Maschinen für die Nachbearbeitung.
Neben Standardmaterialien wie POM, PC, PMMA, HMPE und PTFE verarbeitet D&D auch Hochleistungskunststoffe wie PEEK, den Thermoplast Torlon und das hitzebeständige Vespel. Das Unternehmen gehört außerdem zu den wenigen Betrieben, die HD-faserverstärkte Epoxidharze bearbeiten können.
Handwerkskompetenz
Ein wichtiger Markt für D&D sind Maschinenbauer aus der Lebensmittel-, Verpackungs-, Halbleiter- und Medizinindustrie. Das Unternehmen produziert Führungen, Zahnräder und Maschinenkomponenten, die aus verschiedenen Gründen bessere Eigenschaften aufweisen, wenn sie aus Kunststoff statt aus Metall gefertigt werden.
Wim van der Palen, Manager Production Support, erklärt: „Die Bearbeitung von Kunststoffen unterscheidet sich stark von der Bearbeitung von Metallen. Die Wärmeentwicklung während der Zerspanungsprozesse kann einen großen Einfluss auf die Endqualität haben. Deshalb ist es entscheidend, für jedes Material die spezifischen Parameter zu kennen – etwa maximale Schnittgeschwindigkeit, Spindeldrehzahl und Kühlung –, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.
Aus diesem Grund verwenden wir ausschließlich Werkzeuge, die speziell für die Kunststoffbearbeitung entwickelt wurden, und entscheiden sorgfältig, ob trocken oder nass bearbeitet wird. Die Trockenbearbeitung ist kostengünstiger, da kein Kühlschmierstoff benötigt wird; stattdessen wird Druckluft zur Kühlung eingesetzt. Die Nassbearbeitung kühlt jedoch effektiver und sorgt für eine glattere Oberfläche, wodurch manuelle Nachbearbeitung oft reduziert oder sogar vollständig vermieden werden kann.“
Vakuumfixierung
Plattenmaterial wird auf den Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren mithilfe von Vakuumsystemen fixiert, die von Busch-Vakuumpumpen betrieben werden. Diese werden von einem externen Serviceunternehmen gewartet, dennoch bleibt D&D aktiv auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.
„Bevor ich zu D&D kam, habe ich bei einem Unternehmen gearbeitet, das auf das Spalten und Aufwickeln von Stahlbändern spezialisiert ist“, sagt Van der Palen. „Dort habe ich zum ersten Mal mit Interflon gearbeitet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf dieser Grundlage habe ich Interflon eingeladen, sich unsere Prozesse hier bei D&D anzusehen, um mögliche Verbesserungen zu identifizieren.“
Die Ergebnisse
Dieser Besuch zahlte sich aus. Vor drei Jahren startete D&D einen Test, bei dem das Öl der Vakuumpumpen durch Interflon Food Lube G100 mit MicPol® Technologie ersetzt wurde. Zur Überraschung des Unternehmens sank die Betriebstemperatur bereits 30 Minuten nach dem Ölwechsel um 20 °C. Dadurch wurde nicht nur der Energieverbrauch reduziert, sondern dank des geringeren Verschleißes auch die Lebensdauer der Pumpenkomponenten verlängert.
Die automatische Schmierung des Mazak VTC-300-II Bearbeitungszentrums erfolgt mit Interflon Lube PN68.
Interflon führte außerdem Lube PN68 zur Schmierung der X- und Y-Achsen von fünf Mazak-Bearbeitungszentren ein. Durch die Optimierung der Schmierintervalle im automatischen System erzielte D&D eine beeindruckende Reduzierung des Schmierstoffverbrauchs um 90 %.
Ermutigt durch diese Ergebnisse suchte das Unternehmen weiter nach zusätzlichen Einsparpotenzialen. Ein Beispiel ist die Zugabe von Interflon N251-H zum Kompressoröl. Dadurch wird die Reibung reduziert, die Lebensdauer von Öl und Kompressor verlängert und Energie eingespart.
Ausblick
Obwohl die Maschinenwartung von einem externen Partner durchgeführt wird, verfolgt Wim van der Palen die Entwicklungen weiterhin sehr genau: „Wir werden definitiv auch in Zukunft nach weiteren Einsparpotenzialen suchen“, sagt er. „Zum Beispiel prüfen wir derzeit unsere größeren Schraubenkompressoren. Außerdem haben wir begonnen, Reinigungsprodukte wie Interflon Fin Clean einzusetzen, um unsere Produkte und Maschinen zu reinigen – im Grunde alles, was entfettet werden muss.“
Wim van der Palen, Manager Production Support, im Gespräch über die erzielten Ergebnisse mit einem technischen Berater von Interflon:
„Unsere Zusammenarbeit mit Interflon ist ausgezeichnet. Es ist beruhigend, einen Partner an unserer Seite zu haben, der uns mit technischem Fachwissen unterstützt, Einsparpotenziale im Energiebereich aufzeigt und zur Verbesserung der Maschinenleistung beiträgt.“
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