Verlängerung der Schmierintervalle bei 1.000 Schmierstellen
Schmierung von Lagern unter drei extremen Bedingungen
Unser Kunde Steengoed startete im Jahr 2020 das Projekt Elerweerd im Maas-Tal. Ziel dieses Projekts ist es, durch die Gewinnung von Kies und Bausand die Flusssicherheit zu erhöhen und zugleich ökologischen Mehrwert zu schaffen.
Die Herausforderung
Die Gewinnungsanlage besteht aus einem Tiefengreifer-Bagger mit Zweischalengreifer sowie verschiedenen Transportsystemen. Die größte Herausforderung für Schmierstoffe in diesem Prozess liegt in drei extremen Bedingungen, die selten gemeinsam auftreten, für diese Anlage und die geförderten Rohstoffe jedoch typisch sind: Stöße, Wasser und Staub.
Der Zweischalengreifer hebt bei jedem Vorgang 30 Tonnen Kies und Sand aus dem Wasser und gibt das Material anschließend auf ein Sieb ab. Die durchschnittliche Produktionsleistung liegt bei 900 Tonnen pro Stunde. Daraus ergeben sich unmittelbar die ersten beiden Herausforderungen: Stoßbelastung und eine erhebliche Menge an Feuchtigkeit.
Schwimmende Förderbänder transportieren das Material ans Ufer, wo es auf ein fest installiertes Förderband mit einer Länge von rund 2 km übergeben wird. Sortierung und Lagerung bringen die dritte Herausforderung mit sich: die Entstehung großer Mengen Staub.
Die gesamte Anlage umfasst rund 1.000 Schmierstellen, die alle zwei Wochen mit drei unterschiedlichen Fetttypen geschmiert werden müssen.
Unsere Lösung
Um alle Lager in diesem Projekt effizient zu schmieren, hat Interflon den Kunden Schritt für Schritt bei der Umstellung von drei Standardfetten auf ein einziges Interflon-Fett begleitet. In Kombination mit unserer ILAC® Schmiermanagement-Software und passenden Schmierwerkzeugen erreicht Steengoed eine optimale Schmiereffizienz.
Unsere Lösung besteht aus:
- 1 Schmierfett: Interflon Grease LS1/2
- ILAC® Schmiermanagement-Software mit individuell erstelltem Schmierplan
- Akkubetriebenen, tragbaren Schmierpumpen mit Interflon Lube-Shuttle-Kartuschen
- Einzigartiger Kombination aus Interflon G-Coupler und digitalem Durchflussmesser
Vorteile
- Verlängerung der Schmierintervalle von zwei Wochen auf drei Monate
- Deutliche Zeitersparnis, da die Schmierstellen über mehrere Kilometer verteilt sind
- Benutzerfreundlichkeit durch ein autarkes System
- Sehr effiziente Arbeitsweise
- Keine Fehler mehr durch den Einsatz eines einzigen Schmierfetts statt drei unterschiedlicher Fette
Ergebnis
Der Kunde spart allein bei der Ausführung der Schmierarbeiten 432 Stunden pro Jahr. Dadurch kann der Instandhaltungstechniker andere wichtige präventive Aufgaben zur Erhaltung der Anlage übernehmen.
Die Lebensdauer rotierender Anlagenkomponenten wird verlängert, Stillstände werden reduziert und die Effizienz der gesamten Anlage steigt.
Erwartete jährliche Einsparung: € 15.120 an Arbeitskosten.