Ein Schmierfett ohne Kompromisse. Gleichbleibender Schutz über Ihren gesamten Betriebsbereich hinweg.

Hochleistungs-Lagerfett für variable Betriebsbedingungen

Ss 2035451228 two man production plant laptop Interflon

Die Sicherstellung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit Ihrer kritischen Anlagen hat kontinuierlich höchste Priorität. Die Produktionsziele steigen stetig. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Kostenkontrolle. Jeder ungeplante Stillstand bedeutet weniger Output und höhere Kosten.

Und doch gelten in den meisten Produktionsbetrieben häufiges Nachschmieren als normal, regelmäßige Lagerwechsel werden als Teil des Prozesses akzeptiert, und ein steigender Wartungsaufwand wird als Preis dafür gesehen, die Produktion am Laufen zu halten. Die meisten Instandhaltungsteams haben gelernt, mit diesen Mustern zu arbeiten. Die Frage ist nur: Müssen sie das wirklich?

Wenn Anlagen ständig Aufmerksamkeit erfordern und Schmierintervalle kürzer sind als erwartet, ist das nicht unbedingt ein Zeichen für Zuverlässigkeit. Es kann vielmehr darauf hindeuten, dass die Schmierstrategie nicht zu den tatsächlichen Anforderungen der Anlage passt.

Eine nicht optimale Schmierung zählt zu den am meisten unterschätzten Ursachen für Lagerausfälle und ungeplante Stillstände in Industriebetrieben. Laut SKF sind 56 % der vorzeitigen Lagerausfälle direkt auf mangelhafte Schmierung zurückzuführen, und 15 bis 40 % der gesamten Instandhaltungskosten werden durch schlechte Schmierpraxis beeinflusst. Die eigentlichen Kosten liegen dabei nicht im Schmiermittel selbst, das typischerweise nur 1 bis 3 % des Wartungsbudgets ausmacht. Entscheidend sind vielmehr Arbeitsaufwand, Ersatzteile, Energieverbrauch und Produktionsverluste, die durch unzureichende Schmierung entstehen. Genau dort liegt das tatsächliche Risiko.

Erkennen Sie diese Symptome in Ihrem Betrieb?

Die häufigsten Anzeichen einer nicht passenden Schmierstrategie sind keine spektakulären Ausfälle. Es sind Muster, die mit der Zeit als normal akzeptiert werden: Schmierintervalle, die kürzer sind als die Herstellervorgaben, wiederkehrende und einigermaßen vorhersehbare Lagerwechselzyklen, hohe und allmählich steigende Betriebstemperaturen sowie ein wachsender Wartungsbedarf ohne klar erkennbare Ursache. Zusammengenommen weisen sie auf eine Schmierstrategie hin, die nicht zu den tatsächlichen Betriebsbedingungen passt.

Diese Muster treten besonders häufig dort auf, wo Drehzahlen variieren, Belastungen mit dem Durchsatz schwanken und Start-Stopp-Zyklen häufig vorkommen. Wenn Sie mehr als eines dieser Anzeichen erkennen, lohnt es sich, die zugrunde liegende Ursache zu untersuchen – bevor der nächste planmäßige Austausch ansteht.

In den meisten Fällen liegt die eigentliche Ursache nicht beim Instandhaltungsteam oder bei der Anlage selbst. Es ist die Diskrepanz zwischen dem verwendeten Schmierfett und dem gesamten Spektrum an Bedingungen, die dieses Fett tatsächlich bewältigen muss.

Warum liefert ein gutes Schmierfett unter variablen Betriebsbedingungen nicht die gewünschte Leistung?

Die meisten Lagerfette sind für ein bestimmtes Betriebsfenster formuliert: eine definierte Kombination aus Drehzahl, Belastung und Temperatur, unter der sie optimal schützen. Solange die Bedingungen innerhalb dieses Fensters bleiben, funktioniert das Fett wie vorgesehen. Sobald die Bedingungen variieren – und das tun sie in der Praxis regelmäßig –, beginnt die Leistung nachzulassen. Die Auswirkungen sind schleichend und lassen sich oft nicht direkt der Schmierung zuordnen. Genau deshalb wird das Problem so häufig akzeptiert, statt gelöst.

Produktionsumgebungen sind selten statisch. Drehzahlen ändern sich zwischen den Produktionsläufen, Lasten schwanken mit den Materialien, und Start-Stopp-Zyklen setzen Lager Kontaktbedingungen aus, die sich grundlegend vom stationären Betrieb unterscheiden. Ein Fett, das für hohe Drehzahlen und mittlere Belastungen optimiert ist, kann über weite Teile seiner Einsatzdauer gut funktionieren. Es ist jedoch die Zeit außerhalb dieser Bedingungen, die Verschleiß verursacht, Additive abbaut und die Lebensdauer der Komponenten verkürzt.

Bei niedrigeren Drehzahlen können Viskosität und die daraus resultierende Schmierfilmdicke unzureichend werden. Bei steigenden Belastungen kann die Additivchemie an Leistungsfähigkeit verlieren, insbesondere wenn der Schmierfilm Metallkontakt nicht mehr verhindert. Bei erhöhten Temperaturen beschleunigt sich die Oxidation des Grundöls. Mit der Zeit erhöhen diese Effekte den Wartungsbedarf auf eine Weise, die unvermeidlich erscheinen mag. Das ist sie nicht.

Was macht Interflon Grease HS2 anders?

Interflon Grease HS2 wurde für Betriebsbedingungen entwickelt, bei denen Drehzahl, Belastung und Temperatur variieren. Das Produkt ist NSF H2 registriert und PFAS-frei. Es sorgt auch bei wechselnden Bedingungen für konstanten Schutz – ohne dass auf ein anderes Schmierfett umgestellt werden muss und ohne die Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen, die unter solchen wechselnden Einsatzbedingungen häufig auftreten.

Die Formulierung ist darauf ausgelegt, über unterschiedliche Betriebszustände hinweg einen wirksamen Schmierfilm aufrechtzuerhalten. Dadurch kann bei niedrigeren Drehzahlen die Trennung der Oberflächen unterstützt und bei höheren Drehzahlen Reibung sowie Wärmeentwicklung reduziert werden. Die MicPol®-Technologie bildet auf der Metalloberfläche einen widerstandsfähigen Schutz-Tribofilm, der dazu beiträgt, bewegliche Teile über einen breiten Einsatzbereich hinweg zu schützen.

Hinweis: Während der anfänglichen Einlauf- bzw. Walkphase von zwei bis fünf Stunden nach der Anwendung ist ein vorübergehender Anstieg der Betriebstemperatur normal, da sich das Schmierfett gleichmäßig über die Lageroberflächen verteilt. Sobald der Schmierfilm vollständig aufgebaut ist, stabilisiert sich die Temperatur wieder.

Wo erzielt Grease HS2 die größte Wirkung?

Interflon Grease HS2 eignet sich für Wälzlageranwendungen, bei denen Betriebsbedingungen variieren, Schmierintervalle kürzer sind als erwartet oder mehrere Fette für ähnliche Anlagen eingesetzt werden. Besonders stark ist seine Leistung in Umgebungen, in denen verlängerte Nachschmierintervalle, langanhaltender Komponentenschutz und zuverlässiger Betrieb unter wechselnden Bedingungen gefragt sind, zum Beispiel bei:

Welche Ergebnisse können Sie erwarten?

  • 50 bis 85 % weniger Schmierzeit und Schmierstoffverbrauch
  • Mehr als 50 % weniger ungeplante Stillstände
  • 5 bis 10 % geringerer Energieverbrauch
  • Verlängerte Lebensdauer von Komponenten in Lagern, Antriebswellen und Elektromotoren
  • PFAS- und nanotechnologiefrei

Basierend auf Ergebnissen, die von Interflon-Kunden in mehr als 50 Ländern berichtet wurden.

Häufige Fragen zur Lagerschmierung, bei deren Beantwortung Interflon Grease HS2 unterstützt

Die wahrscheinlichste Ursache ist eine Diskrepanz zwischen der Formulierung des Schmierfetts und den tatsächlichen Betriebsbedingungen der Anlage. Die meisten Schmierfette sind für ein bestimmtes Leistungsfenster ausgelegt. Wenn die Bedingungen variieren – wie es in der Praxis regelmäßig der Fall ist – kann die Schutzwirkung schleichend nachlassen, ohne dass dies eindeutig auf die Schmierung zurückgeführt wird. Interflon Grease HS2 sorgt auch unter wechselnden Bedingungen, einschließlich Start-Stopp-Zyklen, schwankender Belastungen und eines breiten Drehzahlbereichs, für einen gleichbleibenden Schutz.

Nachschmierintervalle verkürzen sich häufig, weil das Schmierfett unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen schneller altert, Additive abbaut und Öl austritt, als ursprünglich erwartet. Erhöhte Temperaturen beschleunigen die Oxidation des Grundöls, während hohe Scherbelastungen die Fähigkeit des Fetts verringern können, über das gesamte vorgesehene Intervall hinweg einen wirksamen Schutz aufrechtzuerhalten. Interflon Grease HS2 ist so formuliert, dass es auch unter variablen Betriebsbedingungen wirksam bleibt. Dadurch können Nachschmierintervalle verlängert und der Schmieraufwand reduziert werden.

In vielen Fällen: ja. Grease HS2 deckt einen breiten Leistungsbereich ab – von mittleren bis extrem hohen Drehzahlen, wechselnden Belastungen sowie nassen und kontaminierten Umgebungen. Es wird häufig eingesetzt, um mehrere anwendungsspezifische Schmierfette in einem einzigen Produkt zu konsolidieren. Dadurch wird das Schmiermittelmanagement vereinfacht und das Risiko von Fehlanwendungen eliminiert.

Bei niedrigeren Drehzahlen und während Start-Stopp-Zyklen erhöht sich die Schmierfilmdicke, um auch bei höherer Kontaktbelastung eine ausreichende Oberflächentrennung sicherzustellen. Bei höheren Drehzahlen wird der Film dünner, um innere Reibung und Wärmeentwicklung zu reduzieren, ohne den Schutz zu beeinträchtigen. Dieses Verhalten des Schmierfilms adressiert gleichzeitig die zwei häufigsten Ausfallursachen – unzureichende Oberflächentrennung bei niedrigen Drehzahlen und übermäßige Reibung mit Temperaturanstieg bei hohen Drehzahlen – ohne dass für unterschiedliche Betriebsphasen verschiedene Produkte erforderlich sind.

Die MicPol®  technologie ist die firmeneigene Reibungsreduzierungstechnologie von Interflon. Mikronisierte, polarisierte Partikel haften chemisch und mechanisch an Metalloberflächen und bilden eine dauerhafte Schutzbarriere zwischen beweglichen Teilen, die auch zwischen den Kontaktflächen wirksam bleibt. Die Technologie bildet die Grundlage des gesamten Interflon-Schmierstoffportfolios und ist PFAS-, mikroplastik- und nanotechnologiefrei.

Finden Sie in nur einem Vor-Ort-Termin heraus, ob Ihre Schmierstrategie Sie mehr kostet, als sie sollte

Ihre Anlagen könnten mit einer nicht optimal abgestimmten Schmierstrategie betrieben werden – mit entsprechend auflaufenden Kosten. In Form von Technikerstunden, Schmierstoffverbrauch, Bauteilwechseln und Produktionsunterbrechungen. Eine einmalige Vor-Ort-Bewertung durch einen Interflon Technical Adviser zeigt auf, wo der größte Nutzen erzielt werden kann und was ein Umstieg auf Grease HS2 in Ihrer konkreten Situation realistisch bewirken würde.

Wenn ein Praxistest sinnvoll ist, wird dieser mit dokumentierten Ergebnissen durchgeführt, bevor eine weitergehende Entscheidung erforderlich ist. Sie sehen die Ergebnisse, bevor Sie die Entscheidung treffen.
 

Anfragen

Employee 2
+43 2252 209 777